Durchbruch der Vitaminforschung bei Krebs –
Ein historischer Wendepunkt

Dr. Rath und Dr. Pauling am Institut des zweifachen Nobelpreisträgers, 1991

Auf der Basis dieses Geschäftsmodells hatte sich die Pharma-Industrie im Laufe des 20. Jahrhunderts zur größten und profitabelsten Investment-Industrie der Erde entwickelt. Nur mit Hilfe einer Armee von Lobbyisten in Medizin, Medien und Politik war es überhaupt möglich, den betrügerischen Charakter dieses Geschäftsmodells – den Missbrauch des menschlichen Körpers als Marktplatz − zu kaschieren. Im Mittelpunkt dieses skrupellosen Geschäftes stand eine Krankheit – Krebs – und die Angst vor dieser Krankheit diente als psychologische Stütze für das gesamte Pharma-Geschäftsmodell. Doch dann passierte es.

Im Jahr 1992 veröffentlichte Dr. Matthias Rath eine wissenschaftliche Arbeit, die erstmals die natürliche Blockade des Schlüsselmechanismus der Ausbreitung aller Krebsarten beschrieb. Der zweifache Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling unterstützte als Ko-Autor die weitreichenden Schlussfolgerungen dieser wissenschaftlichen Publikation: die Bestätigung dieser Entdeckung wird weltweit zur Kontrolle der Krebskrankheit führen. Im Zentrum dieser wissenschaftlichen Publikation mit dem Titel „Plasmin-induzierte Proteolyse“ stand die Entdeckung, dass die natürliche Aminosäure Lysin und deren Abkömmlinge in der Lage sind, die unkontrollierte Verdauung von Bindegewebe durch Krebszellen zu blockieren (s. Bild).

Modell eines Lysin-Moleküls (blau), das ein biologisches „Scheren-Enzym“ blockiert

Diese Publikation bedeutete einen historischen Wendepunkt im Bereich der Medizin. Eine Krankheit, die bis dahin ein fast sicheres Todesurteil war, wurde auf Grundlage der Entdeckung des therapeutischen Schlüsselmechanismusses zu einer behandelbaren Krankheit. Damit ging eine Ära zu Ende, in der vergeblich versucht wurde, der Krebs-Epidemie mit Hilfe toxischer und radioaktiver Substanzen Herr zu werden.

Diese wissenschaftliche Entdeckung bedeutet für Millionen Menschen die einzigartige Chance, dass die Krebskrankheit ihren Schrecken verlieren und diese Krankheit in zukünftigen Generationen weitgehend unbekannt sein wird. Für die Pharma-Industrie jedoch, die über ein halbes Jahrhundert lang ihr milliardenschweres Geschäft mit der Krebs-Chemo aufgebaut hatte, bedeutete dies eine bisher nicht dagewesene Bedrohung. Denn, sobald die Angst der Menschen vor der Krebskrankheit verloren geht, droht das gesamte „Kartenhaus“ des Pharma-Geschäfts mit der Krankheit zusammenzubrechen. Die Pharma-Lobby muss alles tun, um dies zu verhindern.