Wichtige Studien mit deutschem Kommentar

Carotinoide und Vitamine senken Brustkrebs-Risiko

In die Studie wurden 83.234 Frauen im Alter von 33-60 Jahren einbezogen. Geprüft wurde der Zusammenhang zwischen der Langzeiteinnahme bestimmter Carotinoide, Vitamine, Obst und Gemüse und dem Risiko für Brustkrebs. Der Beobachtungszeitraum betrug 14 Jahre. Das Ergebnis verdeutlicht: Der Verzehr von Obst und Gemüse mit hohen Anteilen an Carotinoiden und Vitaminen kann das prämenopausale Brustkrebs-Risiko senken.

Quelle:
Dietary carotenoids and vitamins A, C, and E and risk of breast cancer.
Zhang et al. J Natl Cancer Inst. 1999 Mar 17;91(6):547-56.

Grüner Tee senkt Darmkrebs-Risiko

Die Analyse, die im Rahmen der "Shanghai Men's Health Study" durchgeführt wurde, umfasste 60.567 chinesische Männer im Alter von 40-74 Jahren. Ziel war es zu ermitteln, ob ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Grünem Tee und dem Erkrankungsrisiko für Krebs besteht. Die Nachbeobachtungsdauer betrug etwa 5 Jahre. Das Ergebnis der Analyse: Der Konsum von Grünem Tee kann das Risiko senken, an Darmkrebs zu erkranken.

Quelle:
Green tea consumption and colorectal cancer risk: a report from the Shanghai Men's Health Study.
Yang et al. Carcinogenesis. 2011 Nov; 32(11):1684-8. Epub 2011 Aug 19.

Vitamin- und Mineralstoffergänzung hemmt Erkrankungsrisiko für Krebs

Teilnehmer der Untersuchung waren 29.584 Erwachsene im Alter von 40-69 Jahren. Untersucht wurden die Mortalität und die Häufigkeit von Krebserkrankungen unter Einnahme bestimmter Mikronährstoffe. Die Untersuchung erstreckte sich über die Zeit von 1986 bis 1991. Die Ergebnisse zeigen: Eine Ergänzung der Ernährung, vor allem mit Beta-Carotin, Vitamin E und Selen, kann eine Reduzierung des Krebsrisikos bewirken.

Quelle:
Nutrition intervention trials in Linxian, China: supplementation with specific vitamin/mineral combinations, cancer incidence, and disease-specific mortality in the general population.
Blot et al. J Natl Cancer Inst. 1993 Sep 15;85(18):1483-92.

Vitamine E, Vitamin C und Caretinoide haben Schutzwirkung vor Lungenkrebs

Zu den Teilnehmern der Studie zählten 3.968 Männer und 6.100 Frauen im Alter von 25-74 Jahren. Untersucht wurde die Beziehung zwischen der Aufnahme von Vitamin E, C und A und der Häufigkeit von Lungenkrebs. Die Nachbeobachtungsdauer (Median) betrug 19 Jahre. Die Ergebnisse der Studie bestätigen: Während Nichtrauchen die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor Lungenkrebs ist, sind Vitamin E, Vitamin C und Carotinoide bedeutende schützende Nahrungsfaktoren gegen diese Krebserkrankung.

Quelle:
Intake of vitamins E, C, and A and risk of lung cancer. The NHANES I epidemiologic followup study. First National Health and Nutrition Examination Survey.
Yong et al. Am J Epidemiol. 1997 Aug 1;146(3):231-43.

Hoher Carotenoid-Konsum reduziert Lungenkrebs-Risiko

Im Rahmen dieser Studie wurden die Ergebnisse zweier Untersuchungen mit 46.924 Männern und 77.283 Frauen zusammengefasst. Ziel der Studie war es, den Zusammenhang zwischen dem Lungenkrebs-Risiko und der Aufnahme verschiedener Carotinoide zu untersuchen. Die Nachbeobachtungsdauer betrug 10 Jahre und 12 Jahre. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Carotinoide das Lungenkrebs-Risiko senken können. Das Lungenkrebs-Risiko war bei höheren Anteilen mehrerer Carotinoide signifikant niedriger.

Quelle:
Intake of specific carotenoids and risk of lung cancer in 2 prospective US cohorts.
Michaud et al. Am J Clin Nutr. 2000 Oct;72(4): 990-7.

Vermindertes Brustkrebs-Risiko durch B-Vitamine bei postmenopausalen Frauen

In die Untersuchung einbezogen wurden 475 Frauen (Durchschnittsalter 53 Jahre), bei denen Brustkrebs diagnostiziert wurde, sowie eine Kontrollgruppe mit 1391 gesunden Frauen (Durchschnittsalter 49 Jahre). Mittels eines Fragebogens wurden Risikofaktoren für Brustkrebs sowie die Ernährungsgewohnheiten erfasst. Die Ergebnisse der Fragebögen führten zu dem Schluss, dass ein hoher Konsum von Folsäure und Vitamin B12 im Zusammenhang mit einem geringeren Risiko für Brustkrebs steht.

Quellen:
Folate, vitamin B(6), and vitamin B(12) intake and the risk of breast cancer among Mexican women.
Lajous et al. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2006 Mar;15(3):443-8.

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